Avariel

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Die Avariel sind die geflügelten unter den Elfen und äusserst selten, sie selbst nennen sich Aril'Tel'Quessir. Viele Mythen und Geschichten berichten über diese seltsamen Verwandten des Volkes. Einige vermuten dass die Avariel nichteinmal exisistieren. Wieder andere glauben dass Avariel wie andere Vögel auch Eier legen. Es ist das Volk unter den Elfen welches den Gelehrten mehr Rätsel als Antwort offenbart.

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

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Das wohl auffälligste der Avariel sind ihre gefiederten Flügel. Die Spannweite dieser reicht von 3.6 bis ca. 5 Metern. Die Flügel der Avariel sind meist weiß doch sind braune braune sowie schwarze Flügel nicht selten. So wie Zwerge ihren Bart in ehren halten, empfinden Avariel stolz in ihren Flügeln die sie häufig meist stundenlang pflegen. Die Haut der Avariel ist bleich, meist einem porzelan weiß gleichend mit leicht silbernen oder blauen Tönen versehen. Das Haar der Aril'Tel'Quessir ist entweder silberweiß oder schwarzes Haar. Anders farbige Schattierungen sind eher unüblich. Ein weiterer wesentlicher Unterschied zu anderen Elfen sind die Augen, diese sind bei den Avariel ausgeprägter, größer. Die Augenfarben der Avariel sind entweder blau, grün oder aber violett wobei letzteres eher seltener vorkommt. Avariel sind durchschnittlich 1.80 Meter groß.

Verhalten & Gesellschaft

Avariel unterscheiden sich in beinahe allen Aspekten von den Elfen. Nicht einmal die Wertschätzung des Lebens verbindet alle geflügelten Elfen in dem Ausmaße mit denen der landgebundenen Elfen. Viel haben die Aril'Tel'Quessir mit den Winden gemein denn wie für den Wind ist auch für die Avariel die Freiheit das höchste Gut und das größte Geschenk (neben ihren Flügeln). Avariel lieben es auf den Winden zu gleiten, sie zu spüren und lassen sich diese Freiheit von niemanden nehmen und so ist ihr Wille beinahe nicht zu brechen.

Die Gesellschaft der Avariel ist eine Kastengesellschaft. Es existieren zwei Kasten unter den Avariel: Die der Krieger und die der Intellektuellen.

Die Kaste der Krieger

In der Kaste der Krieger sind wie der Name bereits sagt die Krieger der Avariel anzutreffen. Sie schützen ihre Gemeinschaft mit den Waffen. Die Krieger der Avariel folgen einem strengen Kodex nachdem sie leben. Dieser besagt dass eine Flucht vor einem Kampf ohne Ehre ist und dem fliehenden Schande einbringt, für den fliehenden Avariel sowie auch seinem Feind (je nachdem wer von ihnen flieht). Die Aril'Tel'Quessir haben somit wenig Gnade und kämpfen immer bis zum Tode, ihre Feinde lassen sie ebensowenig überleben. Ihren entscheidenden Vorteil, ihre Fähigkeit zu fliegen nutzen sie natürlich ebenfals im Kampf. Häufig kam es bereits vor dass eine Gruppe Avariel mit einem Schwarm großer Vögel verwechselt wurde was sich verheerend für den Feind am Boden auswirkte da die Avariel sich von hinten auf die Bedrohung stürzten ohne dass der Feind sie vernommen hätte. Eine ebnso beliebte Methode ist der Beschuss durch Kurzbögen von der Luft auf. Ein Feind ohne Fernkampfwaffen ist einem solchen Gegner schutzlos ausgeliefert. Die geflügelten Elfen nutzen diesen Vorteil da sie glauben dass ein Feind der sich den Avariel entgegen stellt und diese Art von Kampf nicht bedacht hat, selbst die Schuld für sein Versagen trägt. Beliebte Waffen unter den Avariel sind ausserdem krallenbesetzte "Schuhe" die sie sich an ihre Füße schnallen um sich effektiver auf den Feind zu stürzen, Bolas, Rapiere, Langschwerter und Fangnetze. Aufgrund dessen dass es keine Schmiede im eigentlichen Sinne unter den Avariel gibt existieren Waffen die für gewöhnlich aus Metall hergestellt werden aus Glasstahl.

Die Kaste der Intellektuellen

Die Kaste der Intellektuellen ist der Gegensatz zu der kriegerischen Kaste. In dieser Kaste leben die Magier, göttlichen Diener (Kleriker) , Philosophen sowie Fischer, kurz gesagt jene die für den friedlichen Bestand der Avariel sorgen. Die arkane Magie unter den Avariel ist noch vergleichsweise jung da sich die geflügelten erst seit ca. 500 Jahren vergleichsweise so sicher fühlen dass sie ihre Gedanken auf die arkane Magie konzentrieren können.

Ein jeder Avariel lebt in seiner Kaste sowie für einige Zeit in der anderen um das Leben der anderen Avariel zu verstehen. Es steht also jedem Avariel frei welchen Weg er gehen möchte. Dies sind die beiden häufigsten anzutreffenden Formen der Gesellschaft unter den Avariel, doch gibt es auch jene die keiner dieser beiden Kasten direkt angehören, sondern ein ausgeglichenes Leben in beiden vorziehen.

Aufgrund ihrer geringeren Lebenserwartung, die der Gnomen gleicht, neigen Avariel schneller dazu ungeduldig zu werden als andere Elfen. Ein weiterer Punkt der die geflügelten von den landlebenden Elfen unterscheidet.

Geschichte

Die Avariel erreichten in der Zeit der Drachen in der ersten Welle Abeir Toril. In den Kriegen gegen die bösartigen Drachen erbauten elfische Hochmagier einen Mythal im Grat der Welt der die Effekte des Königstöter Sterns nachahmt. Unter diesem Stern werden die Drachen rasend und vernichten alles in ihrer nähe - auch ihre eigenen Artgenossen. Der Mythal war das perfekte Mittel um die Drachen nicht erneut die Überhand über Faerûn gewinnen zu lassen. Die Drachen brachten jedoch ein Aufgebot auf um den Mythal zu zerstören. Die Avariel beschützten diesen Mythal mit ihrem Leben und schlussendlich gelang es ihnen auch den Mythal zu verteidigen, doch mit so hohen Verlusten, dass die Rasse der Avariel als ausgestorben galt.

Zudem hat das Reich Ilythiir in dieser Zeit ein Auge auf die geflügelten Elfen geworfen. Sie erhofften sich geflügelte Ssri'Tel'Quessir zu züchten. Die Avariel wurden von Ilythiir gefangen und mussten zahlreiche grausame Experimente über sich ergehen lassen.

Jene die von dem Schicksal der Gefangenschaft nicht betroffen waren zogen sich weit zurück, fernab aller anderen Elfenreiche nach Osten um ein Dasein in ständiger Flucht am Boden zu fristen, gejagt von anderen bösen, zerstörerischen Rassen. Der wohl letzte Zufluchtsort der Avariel ist der "Aerie of the Snow Eagles", eine Zitadelle in den Eiskantbergen. Angeführt werden die dort lebenden Avariel durch den geflügelten Vater Aquilan Greatspan.

Sprache

Wie andere Elfen auch sprechen Avariel die elfische Sprache. Das Volk der Avariel ist jedoch äusserst stolz so es auch die Sprache der Luftwesen verwendet (Auran). Drakonisch und celestisch wird vorwiegend von den Intellektuellen verwendet für ihre arkanen Zauber (drakonisch) oder aber ihre Dienste an Aerdrie Faenya (celestisch). In der Kriegerkaste wird drakonisch vorwiegend verwendet um sich mit den Feinden zu verständigen, den Drachen. Riesisch erfüllt den selben Zweck in der Kriegerkaste. Die Riesen töten Avariel und nutzen ihre Flügel gerne als Schmuck wodurch sie selbstverständlich den Groll der Avariel auf sich zogen. Die lokale Sprache der Menschen wird üblicherweise ebenfals gelehrt und auch goblinisch, orkisch und sylvan sind nicht unüblich.

Religion

Alle Avariel verehren die geflügelte Mutter Aerdrie Faenya die die Avariel vor der vollständigen Vernichtung bewahrte. Aerdrie Faenya gab den Aril'Tel'Quessir ihre Flügel als Geschenk da sie wusste dass dieses Volke sie eines Tages benötigen würde. Die anderen Seldarine achten die geflügelten zwar doch glauben sie, dass die restlichen Seldarine kein Interesse in ihnen sahen und sie ihrem Schicksal überließen in ihrer dunkelsten Stunde. Alle Avariel sind tiefgläubig und können somit ohne Bedenken den Weg eines göttlichen Dieners eingehen ( ein jeder Avariel kann eine Klassenkombination mit der Klasse Kleriker eingehen).

Magie

Das Volk der Avariel bevorzugen die Schule der Beschwörung sowie die der Verwandlung. Ebenso ziehen sie die göttliche Magie vor was auf ihre nahe Bindung zur geflügelten Mutter beruht. Die durch die Avariel errichteten Gärten und Dschungel in ihrer Zitadelle der Eiskantberge zeigt ihre Fertigkeiten im Umgang mit ihrer Beschwörungs - und Verwandlungsmagie.

Der Fortschritt der Avariel im Bereich der arkanen Magie ist nicht sehr weit fortgeschritten. Der Grund dafür ist ihre erst "kurz" währende Sicherheit von 500 Jahren. In der Zeit davor lag der Fokus der Avariel darin zu überleben und besaß nicht die Zeit in Ruhe mit der arkanen Magie zu experimentieren.

Ängste

So schön und unbeschwert das Leben der Avariel klingen mag so haben sie dennoch viele Nachteile die ihr Leben belasten. Avariel fürchten das Feuer, niemals würde sie sich einem offenen Feuer so nah nähern dass ein Funke auf ihr Gefieder überspringen könnte und dieses entzündet. Aus ihrer Angst vor dem Feuer entspringt auch ihr Misstrauen gegenüber Magiern die Feuermagie verwenden. Auch Feuergenasi oder Anhänger von Gottheiten die das Feuer verehren stehen sie skeptisch gegenüber und werden ihnen niemals trauen auch wenn es sich dabei um Elfen handelt.

Die zweite Angst der Avariel entspringt ihrem Drang nach Freiheit so ist es die Angst vor engen Räumen sowie Höhlen die keinen Blick auf den Himmel ermöglichen und keine direkte Fluchtmöglichkeit besitzen (Klaustrophobie). Avariel die sich gezwungenermaßen (denn freiwillig wird er niemals einen solchen Raum betreten) in einem solchen Raum befinden von der blanken Panik erfüllt, werden ungewöhnlich angriffslustig und bei einem längerem Aufenthalt sogar vollständig wahnsinnig.

Andere Rassen

Avariel pflegen ein gutes Verhältnis zu anderen luftverbundenen Wesen. Sie sehen in diesen Wesen gleichwertige Wesen die sich gegenseitig respektieren und so ist es nicht ungewöhnlich dass Avariel auch mit Luftgenasi ein gutes Verhältnis führen. Besonders gute Verhältnisse pflegen die Aril'Tel'Quessir mit dem Volk der Aarakocra.

Weniger gut sehen jedoch die Kontakte zu am Land lebenden Völkern. In diesen sehen die Avariel Wesen von geringerem Wert einfach da sie nicht fähig sind zu fliegen. Avariel treten solchen Völkern mit tiefster Herablassung gegenüber und treten ihnen auch dementsprechend arrogant gegenüber. Andere Elfen bemitleiden die Avariel da ihnen das größte Geschenk, Flügel nicht gegeben wurde. Ihren Fehler dass sie landgebundene als Minderwertig ansehen sehen die Avariel jedoch langsam ein und so mühen sich die geflügelten des Aerie an Land lebende als gleichwertige Wesen zu akzeptieren. Die Aril'Tel'Quessir sahen dass die an Land lebenden Völker ebenso starke Verbündete sein können. Diplomaten der Avariel mühen sich um gute Verhältnisse zu den umliegenden Reichen Narfell, Rashemen, Damara und dem großen Tal.

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