Das Verhalten zu NPCs

Aus silbermarken.de

Wechseln zu: Navigation, Suche


Auf einer Persistent World trifft man immer wieder auf NPCs (Non Player Characters). Es handelt sich hierbei nicht um Charaktere, die von Spielern gespielt werden, sondern von der Spielmechanik dargestellte Figuren oder Wesen mit vorgefertigten Worten oder Emotes. Ebenso ist eine Unterhaltung mit diesen Leuten stets die selbige. Beispiele für NPCs sind Händler, Stadtwachen oder generell Placeholder-Charaktere. In der Regel reicht ein Mausklick aufeinem NPC, um mit diesen in vorgefertigten Sätzen interagieren zu können - wenn er es ermöglicht.

Wichtig bei NPCs ist es, dass man es bei diesen Dingen nicht belässt. Ein freundlicher Gruß zu einem NPC, ein ebensolcher Abschied oder andere Kleinigkeiten vermitteln anderen Spielern in der Umgebung und sich selbst von einer realen Spielatmossphäre. Denn "im Spiel" gibt es keinen Unterschied zwischen einem NPC und dem Spieler / der Spielerin selbst, da sie als gleichberechtigt gelten. Daher unterscheidet sich im rollenspielmäßigen (und von uns erwünschtem) Idealfall der Umgang mit einem NPC und einem PC (Player Charakter) nicht. NPCs gelten also als wichtige Rollenspielelemente und Figuren, die stets vorhanden sind.

Selbiges gilt beispielsweise auch an einem belebten Tag auf einem Marktplatz. Wenn dort nur drei NPCs stehen und ein Spieler, die Stadt aber als recht groß gilt, sind in der Fiktion noch mehr NPCs als dargestellt vorhanden. Durch eine Spielmechanik wie der NWN 1 - Engine ist die Darstellung von Massen an NPCs nur bedingt bis kaum möglich. Wer also NPCs als bloße Statisten bansieht und mit ihnen grundsätzlich umgeht, trifft eine OOC-Unterscheidung, die im Rollenspiel nicht zu rechtfertigen ist. Auch mitten in der Nacht, wenn ein Spieler online ist, kann fehlendes Ausspielen an NPCs nicht begründbar sein. Denn der eigene Charakter weiß den Unterschied zwischen NPC und einem PC niemals zu machen.

Meine Werkzeuge