Goblin
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Die Goblinoide sind eine Gruppe, die vier verschiedene Rassen in Faerûn einschliesst. Diese Kreaturen sind sich ähnlich genug, um sie als eine Spezies zu betrachten. Ebenso sind ihre Sprachen und Kulturen relativ ähnlich.
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Rassen der Goblinoiden
Goblins sind die kleinsten Wesen in der Gruppe der Goblinoiden. Sie messen selten mehr als 1,20m und wiegen um die 30kg. Wie alle Goblinoiden haben sie platte Gesichter, breite Nasen, spitze Ohren , große Münder und scharfe Zähne. Ihre Arme hängen ihnen fast bis zu den Knien. Die Hautfarbe von Goblins varriert von Gelb über Orange bis Rot, Mitglieder eines Stammes besitzen üblicherweise die selbe Hautfarbe. Goblins tragen dunkle Lederkleidung, welche üblicherweise stark verschmutzt ist, da sie sich nicht um Körperpflege kümmern.
Hobgoblins sind wesentlich größer, üblicherweise erreichen sie eine Größe von 1,95m und wiegen bis zu 140kg. Ihre haarige Haut variiert von rötlichem Braun bis hin zu Grau. Ihre Augen sind gelblich oder dunkelbraun, die Zähne stark und dreckig. Sie bevorzugen eher saubere Kleidung, üblicherweise in Rot- und Brauntönen. Ihre Waffen reinigen sie eher als die Goblins, auch wenn sie auf Körperhygiene wenig geben.
Als größte Goblinoide Art messen Grottenschrate mehr als 2,10m und überschreiten oft 150kg. Ihre Häute sind für gewöhnlich gelblich; von Braungelb bis Senfgelb. Die Farbe ihres ungepflegten Haares reicht von Braun bis hin zu Karmesinrot. Die Augen sind Grünweiß mit Roten Pupillen, und ihre Ohren sind spitzer als jene der kleineren Arten.
Dekanter-Goblins wurden durch einen Alhoon ( Illithidischer Leichnam ) bekannt als der Bestienherrscher, in den Minen von Dekanter erschaffen. Sie sind größer als die Rassem aus der sie erschaffen wurden, von 1,20m bis 1,50m. Ihre zähe Haut ist Orangerot und viele von ihnen haben wallendes, schwarzes Haar, dass ihren Schultern herunterfällt. Ihre robusten Köpfe auf einem dicken, mächtigen Hals sind mit scharfen Hauern versehen, sowie einem Horn wie dem eines Rhinozeros auf der Spitze ihrer Nase.Verhalten, Lebensart und -erwartung
Aus welcher Subrasse auch immer, Goblinoide sind in der Regel Tyrannen. Sie schikanieren die Schwächeren wo sie es können. Wenn sie von einer überlegenen Streitmacht angegriffen werden, ziehen sie den Schwanz ein und rennen davon. Aufgrund ihrer geringen Größe schlagen Goblins gerne aus dem Hinterhalt zu und nutzen jeden Trick den sie kennen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Obwohl taktisch versierter, bevorzugen Hobgoblins und Grottenschrate einen eher direkten Vorstoss, während sie schwächere Truppen vor sich hertreiben, um Gefahren zu erkennen. Dekanter-Goblins sind im Kontrast dazu aggressiv und furchtlos. Sie treffen nie auf einen Feind, den sie nicht auf ihr Horn spiessen wollen. Sie sind klug genug um nicht direkt in einen Kampf gegen überlegene Feinde zu stürmen, aber sie fliehen selten aus Kämpfen. Goblinoide sind kurzlebig. Viele finden ein gewalttätiges Ende, lange bevor sie ein hohes Alter erreichen. Im Alter von 10 Jahren werden sie als Erwachsene in den Dienst gezwungen, und werden selten älter als 40 Jahre, obwohl manche besonders findige und glückliche Exemplare wohl ein Alter von 60 erreicht haben sollen.
Das Leben ist in einer Goblinoiden Gesellschaft simpel. Es gibt immer ein Dutzend andere hinter dir, die versuchen dich hereinzulegen, bereit deinen Platz einzunehmen. Goblinanführer herrschen durch aggressive Rücksichtslosigkeit. Sie schickanieren ihre möglichen Konkurrenten und töten alle, die dumm genug sind, sie herauszufordern. Goblinoide versuchen sich stets einander zu übertrumpfen, am liebsten dadurch, dem Konkurrenten in den Rücken zu fallen.
Natürlich besitzen Goblins nicht die Stärke und Wildheit, um über Hobgoblins zu herrschen. Ebenso sind Hobgoblins der Gnade von Grottenschraten ausgeliefert. Die Größenunterschiede zwischen den Rassen sind zu groß, als das man sie überwinden könnte. Eine Gruppe aus kleineren Goblinoiden rauft sich gelegentlich zusammen, um einem größeren Goblinoiden Paroli zu bieten, doch endet das meißt damit, dass die Kleineren sich gegenseitig an die größere Kreatur verraten. Sogar wenn sie Erfolg haben sollten, wird der Mob schon kurz darauf in Konflikte darüber ausbrechen, welcher denn nun die Führung hat. Das geht solange, bis größerer Goblin den Ort erreicht und dem Trubel ein Ende bereitet, indem er alle tötet, die immer noch an der Führerschaft interessiert sind.Dekanter-Goblins leben um ihrem Erschaffer, dem Bestienherrscher zu dienen. Sie sind der Schrecken der Minen von Dekanter. Ursprünglich bewachten diese Wesen nur die Domäne ihres Herren; heute jedoch ist ihre Zahl groß und weiter verstreut, vielleicht ein Zeichen dafür, dass ihr Herr größeres plant. Manche Goblins suchen ein Leben als Abenteurer, ganz einfach um von ihrem Klan wegzukommen. Manche tun es einfach aus Gründen des Überlebens, wenn sie vermuten, getötet zu werden, wenn sie blieben. Andere glauben das sie in der Fremde wahre Macht erlangen könnten, um später in ihre Heimat zurückzukehren und dort die Herrschaft an sich zu reissen.
Gesellschaft der Goblinoiden
In der goblinischen Gesellschaft ist schwer, aufzuwachsen. Einfaches Überleben bis ins Erwachsenenalter erfodert eine Mischung aus Glück, sorgfältiger Planung und rücksichtsloser Aggression. Die goldene Regel unter Goblins lautet Tu es ihnen an, bevor sie es dir antun. Goblinoide Kinder etablieren schnell eine Hackordnung, so wie es auch ihre Eltern tun. Die Älteren und Größeren suchen sich die Kleineren und Schwächeren heraus, um ihre Fähigkeit des Schikanierens zu erproben, die sie im Erwachsenenalter gut gebrauchen können. In der Goblingemeinschaft gibt es nahezu so viele Kinder wie Erwachsene. Die Gründe dafür sind vielseitig, aber sie basieren auf zwei unwiderlegbaren Fakten: Erstens überleben die meissten Goblinoiden ihre harte Kindheit nicht. Zweitens sterben viele Erwachsene einen gewaltsamen Tod, bevor sie allzu weit in der Gesellschaft voranschreiten konnten. Männliche Goblinoide haben die größte Macht in ihrer Gesellschaft. Sie versorgen ihre Gemeinschaft durch konstante Überfälle auf andere Gemeinden indem sie deren Schätze, Essen und Trinken rauben. Goblinoide sind dafür bekannt, andere Rassen zu überfallen und die Leichen zu verspeisen, wenn die Vorräte klein sind, einschliesslich kleinerer Goblinoide. Von den Frauen wird erwartet, dass sie daheim bleiben und so viele Goblinoide wie möglich aufziehen. Es ist ihnen nicht erlaubt, den Kriegern des Klans beizutreten. Aus diesem Grund sind viele goblinoide Abenteurer weiblich und zogen aus, um bessere Lebensumstände für sich zu finden. Es gibt in den meisten Clans keine Privatsphäre. Viele leben in einem großen, gemeinschaftlichen Gebiet, meist einer Höhle. Nur die Führer des Clans haben das Privileg auf eigene Räume. Jene Anführer limitieren gerne die Privatsphäre, da sie fürchten, dass die ungesehen Goblins vielleicht Ränke schmieden könnten. Natürlich findet es trotzdem statt, doch ist es in den Gemeinschaftshallen schwieriger zu verbergen. Goblins verraten Aufwiegler gerne an ihren Anführer, um bei diesem etwas Anerkennung zu erhaschen. Unter Goblinoiden ist es selten, ein reifes Alter zu erreichen. Beim ersten Zeichen von Schwäche werden ältere Goblins konstant von den Jüngeren herausgefordert. Die jüngeren Goblins stehen förmlich Schlange, bis der Ältere besiegt wurde. Sie suchen nach schwächeren Leuten um diese zu schikanieren, damit diese ihrem aufkeimenden Stamm beitreten. Sogar Goblins, die ihren alten oder besiegten Klan verlassen haben, verfallen oft in alte Verhaltensweisen zurück, sofern sie die Chance dazu erhalten.
Sprache und Schrift
Die meisten Goblins sprechen "Goblin". Klügere Goblins sprechen zudem die Handelssprache, ebenso wie jene, die auf Abenteuer ausziehen. Hobgoblins und Grottenschrate sprechen "Goblin" und Handelssprache - diese müssen sie auch beherrschen, denn sie kommen oft in die Situation, andere Rassen herumzuschubsen und müssen sich mit ihren Sklaven verständigen können. Dekanter-Goblins sprechen "Goblin" und die Handelssprache des Unterreichs, da sie die meiste Zeit in den Minen von Dekanter verbringen.
Götter der Goblins
Goblins verehren eine Anzahl an bösen Göttern. Diese Götter ermahnen ihre Folglinge meist, sich so stark wie möglich zu vermehren, um dann ihre Feinde mit überlegener Zahl zu überrennen. Das ist ein Grund, warum ein Leben in den Klans der Goblins als so unwichtig angesehen wird. Goblins, Hobgoblins und sogar Dekanter-Goblins verehren Maglubiyet, den Gott der Goblins. Sie sind inspririert durch die Geschichten über seine Stärke und hinterhältigen Siege. Der Gott der Grottenschrate, Hruggek, lehrt seine Gläubigen die Kunst des Hinterhaltes und des Kampfes im Blutrausch.
Verhalten gegenüber anderen Rassen
Goblins kommen nicht gut miteinander aus und noch weniger mit anderen Rassen. Sie mögen nicht einmal die anderen Goblinrassen. Von den anderen weit verbreiteten Rassen kommen sie am besten mit Orks und Halborks aus, da sie von Zeit zu Zeit mit ihnen zusammenarbeiten, gewöhnlich unter dem Kommando eines Grottenschrat-Kriegsherren. Goblins hegen einen besonderen Hass auf Elfen und Zwerge und viele attackieren diese auf Sicht. Die seltenen guten oder neutralen Goblinoiden kämpfen einen inneren Kampf gegen dieses Verlangen und obsiegen in diesem für gewöhnlich.


