Drow

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Auch als Dunkelelfen bekannt, sind die Drow eine weitere Rasse der Elfen, wie Sonnenelfen und Mondelfen es auch sind. Nach ihrer Niederlage im vierten Kronkrieg wurden die damals Ilythiir genannten Drow in das Unterreich verbannt.

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Drow sind ohne weiteres an ihrem Aussehen erkennbar - ein Aussehen, das kaum unter hellem Tage zu verbergen ist. Schneeweisses Haar, meist lang und offen getragen, kontrastiert stark zu der schwärzlichen Haut. Mit der ewigen Schönheit des elfischen Volkes gesegnet besitzen sie ebenso zarte Linien wie Eleganz in der Bewegung, wie es den meisten Oberflächenelfen gegeben ist. Obwohl Haut- und Haarfarbe so gut wie gar nicht variieren, besitzen Dunkelelfen ein weites Spektrum von Augenfarben. Es gibt Dunkelelfen mit braunen, grünen, grauen, schwarzen oder auch bernsteinfarbenen Augen, doch die meisten haben blutrote Augen. Hin und wieder werden auch Drow mit gelben, blauen oder purpurnen Augenfarben geboren, diese sind jedoch extrem selten. Allgemein sind Dunkelelfen jedoch kleiner und meist auch zierlicher gebaut als der durchschnittliche Oberflächenelf. Jedoch hat sich die Annahme ein Dunkelelf wäre deshalb schwächer für viele schon als tödlicher Irrtum erwiesen.

Verhalten

In der Regel verhalten sich die Drow mit Ausnahme der Eilistraeegläubigen Drow sehr rücksichtslos; Skrupel ist ein Fremdwort. Aufgrund ihrer Verbannung ins Unterreich, welche sie als Unrechtmäßig ansehen, hegen sie einen starken Groll gegen die Oberflächenelfen und deren Pantheon. Diese wiederrum verachten die Drow wegen ihrer Grausamkeit und Boshaftigkeit.

Ein Drow ist größtenteils kalkulierend und diszipliniert im Verhalten, eine Eigenart die durch Sortierverfahren in der Jugend realisiert wurde. Schwäche bedeutet Tod unter Drow, wer schwach ist, wird in der Jugend durch seine Rivalen getötet, ebenso jene, die sich nicht in die Gesellschaft unterordnen können.

Gesellschaft

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Das Volk der Drow lebt in Enklaven und Städten des Unterreichs, bestenfalls von wenigen Feinden umzingelt. Durch die Tatsache, dass das Unterreich ein gefährlicher Ort ist indem niemand allein überleben kann, lebt das Volk zusammen. Dies bezieht sich jedoch nur auf die äussere Sicherheit, die innere Sicherheit ist ungewiss. Blutige Rivalitäten zwischen den Drowhäusern führen beinahe täglich zu einer Verschiebung der Mächte. In Städten, in denen ein Drowhaus allein besonders mächtig ist, sind die Verhältnisse jedoch gemäßigter. Dennoch warten die kleineren Drowhäuser in solchen Fällen lediglich auf ihre Möglichkeit zu handeln und einen Sturz hervorzurufen, der nicht selten einen Bürgerkrieg auslöst.

Aussenpolitisch sind die Verhältnisse der Drow gespalten: Sie führen mit den Völkern Krieg bei denen sie sich sicher sind, dass sie diese bezwingen können. Mit Übermächtigen Gegnern versuchen sie Bündnisse zu schließen oder sie schließen mit anderen Städten Bündnisse um den mächtigen Feind zu besiegen. Bündnisse werden nur vor dem Hintergrund des eigenen Nutzens geschmiedet. Sowie der Bündnispartner nicht mehr gebraucht wird, schwindet auch das Bündniss und nicht selten wird der frühere Bündnisspartner zu einem späteren Zeitpunkt verraten, vorrausgesetzt der Bündnispartner ist schwächer.

Dieses eiskalte Kalkühl ist einer der tragenden Säulen in der Gesellschaft der Drow, sie sind ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil aus, ob hausintern, innerhalb einer Stadt, oder einer gesamten Domäne des Unterreichs.

Die Rollenverteilung der Geschlechter unterscheidet sich von Religion zu Religion unter den Drow. Am weitesten verbreitet ist jedoch der Glaube an Lolth und somit dominiert die Theokratisch - Matriarchische Herrschaftsform. Im Gegensatz zu dem ist eine patriarchische Herrschaftsform unter dem Patron Vheraun üblich, diese sind jedoch selten, ebenso andere Götter wie Ghaunadaur.

Verhalten zu anderen Völkern

Dieses kann allgemein als skrupellos, heimtückisch und bestenfalls gefährlich beschrieben werden. Nichts desto trotz schmieden auch Dunkelelfen Allianzen und Bündnisse, gleichwohl diese meist nur von relativ kurzer Dauer sind und vollständig auf Nutz- und Zweckbasis stehen und auch wieder fallen. Ist ein Bündniss nicht mehr vorteilhaft wird es kurzerhand gebrochen oder bestenfalls nicht mehr eingehalten. Zu den Völkern an der Oberfläche haben Drow im Unterreich eine recht einseitge Beziehung die, bei einer etwaigen Begegnung sehr oft mit dem dahinscheiden des einen oder andren, oft jedoch des nicht-drow endet. Diese Tatsache hat nicht unerheblich zu der allgemeinen Verachtung dieses Volkes beigetragen.

Eine Ausnahme bilden neutral oder gut gesinnte Dunkelelfen, (hauptsächlich Eilistraee Anhänger) welche der üblichen Boshaftigkeit und dem üblichen Verhalten der Drow den Rücken gekehrt haben und versuchen ihr Leben im Licht des Friedens zu verbringen. Solche Dunkelelfen haben ganz besonders unter dem schlechten Ruf ihres Volkes zu leiden, was der Hauptgrund für die Seltenheit solcher Wesen an der Oberfläche darstellt.

Glaube

Am weitesten verbreitet ist der Glaube an die dunkle Mutter, die Spinnengöttin Lolth. Im Unterreich glauben neun von zehn Dunkelfen an ihre finsteren Lehren und die damit verbundenen dunklen Rituale und Doktrinen.

Es gibt einige wenige, die sich Lolth abgewendet haben und andren Gottheiten dienen. Eilistraee fand dabei noch am meisten Zulauf. Als Gegenspielerin zu Lolth hat sie sich der Aufgabe gewidmet die ver- und entührten Dunkelelfen wieder ans Licht zu bringen. Selbiges gilt für ihre kleine, jedoch treue Anhägerschaft. Meist gut versteckt und unerkannt führen Eilistraees Anhänger ein einsames Leben unter Anhängern von Lolth. Jene wenige, die an die Oberfläche fliehen, in der Hoffnung ein neues Leben im Licht des Friedens anzufangen, haben es nicht leicht. Es soll sogar Dunkelelfen geben, die unter den normalen Oberflächenvölkern leben. So etwas ist sicher sehr selten, jedoch nicht unmöglich. Ein gutes Beispiel dafür bietet die Stadt Silbrigmond. Doch selbst jene werden nur äußerst selten völlig akzeptiert werden, wenn sie auch toleriert sein mögen, wie das Beispiel des Drizzt Do`Urden zeigt.

Magie

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Dunkelelfen beherrschen die Zauber 'Dunkelheit', 'Feenfeuer' und 'Tanzende Lichter' bereits von ihrer Geburt an. Entgegen der Gerüchte, sind jedoch nicht alle Drow direkt Magier oder Kleriker, es ist ihre angeborene Fähigkeit als Dunkelelfen, die ihnen diese Kräfte erlauben. Eine weitere angeborene Fähigkeit der Drow ist ihre Resistenz gegen die Magie, jeder Drow kann dieser widerstehen. Ob dieser widersteht ist jedoch abhängig von seiner eigenen Macht. In jeder größeren Drowsstadt im Unterreich würde, sofern man einen Marsch dorthin überstehen würde, man mindestens eine Magierakademie finden, in welcher aufstrebende Magier und Magierinnen unterrichtet werden. Weibliche Drow in Städten in denen der Glaube an Lolth verbreitet ist, werden jedoch zu Priesterinnen ausgebildet. In der von Lolth geprägten Gesellschaft wird arkane Magie als minderwertig betrachtet und nur Lolths Macht ist für sie die wahre Macht. Dennoch bilden sie auch Magier aus, da die Priesterinnen wissen, dass Magier Magie beherrschen, die ihnen verwehrt bleibt. Diese Tatsache verschweigen die Priesterinnen jedoch.

Sinne

Die Sinne eines Dunkelelfen sind für gewöhnlich besser als die eines Oberflächenelfen. Grund hierfür ist, dass die Drow sind besonders auf diese Sinne im Unterreich verlassen müssen und so liegt ihr Fokus nicht selten darin, ihre Sinne zu verbessern. Sie müssen in der unwirtsamen Ödnis des Unterreichs Wasser auf große Entfernung durch das Echo aufspüren oder Feinde schnell lokalisieren können. Das Volk der Dunkelelfen besitzt auch die Fertigkeit im Dunkeln bis zu 36 Meter weit im Schwarz/Weiß Kontrast zu sehen wodurch sich ihre visuelle Wahrnehmung im Dunkeln von fast allen Oberflächenelfen unterscheidet. Da ein Geräusch häufig den Tod im Unterreich bedeutet, haben die Dunkelelfen eine non-verbale Sprache entwickelt die vollständig auf schnellen Handgestiken basiert um sich auf kurzer Distanz zu unterhalten.

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