Immerdar
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| Name | Immerdar |
| Bevölkerung | Sonnenelfen 50%, Mondelfen 30%, Seeelfen 10%, Waldelfen 9%, 1% Sonstige |
| Regierung | Monarchie |
| Religion | Seldarine |
| Importgüter | Gerettete Elfengüter |
| Exportgüter | Schmuck |
| Gesinnungen | CG,CN,NG |
Immerdar ist die Heimat der Elfen Torils, sowie vieler anderer Wesen, die auf Faerûn ohne die Zuflucht auf Immerdar ausgestorben wären. Seefahrer der Meere fürchten das Inselreich, da Immerdar die stärkste Marine Torils beherbergt. Andere behaupten wiederum, die Insel wäre ein reines Hirngespinst. Wer die Insel einmal erblickt hat, wird diese jedoch unverwechselbar erkennen. Als grüner Smaragdt der aus dem Meer ragt wird sie bezeichnet und die schimmernden Bauten Leuthilspars, die nahe Festungsinsel Sumbrar sowie die Kriegsschiffe die neben den fremden Schiffen auftauchen, weisen sie als Immerdar aus.
Inhaltsverzeichnis |
Bevölkerung
Zu einem großen Teil wird die Insel durch das elfische Volk bevölkert die die Insel als ihre letzte Zuflucht erachten, doch auch andere Waldvölker flohen nach Immerdar um ihrer Auslöschung auf dem Festland zu entgehen. So bevölkern Einhörner, Pegasi, Riesenadler, Kentauren und Feenwesen die Insel, die ebenso wie die Elfen einen großen Wert auf ihre Sicherheit liegen, wenn nicht sogar mehr.
Geographie
Immerdar liegt westlich von Faerûn im Meer ohne Spuren, 2.700 km von der Küste des Festlandes entfernt. Die Insel der Elfen hat ein angenehm gemäßigtes Klima aufgrund der Ströhmungen aus wärmeren Gebieten Faerûns.
Immerdar ist fast ausschließlich von Wald bedeckt, lediglich die Fernweiden und Pferdefelder bilden eine Ausnahme in dieser Regel. Viele Buchten lassen sich an der Küste finde, die wichtigsten jedoch sind: Siiluth, die Bucht von Leuthilspar, Elion, Nimlith und Taltempa. Die Bucht von Leuthilspar wird durch die Festungsinsel Sumbrar geschützt welche 75 km von der Küste entfernt liegt. Im Norden der Insel entspringt der Fluss Ardulith im Tal Ty'athalael der sich im Zentrum der Insel mit dem Shaelyn vereint und in der Bucht von Leuthilsar mündet. Das Tal Ty'athalael ist im Westen flankiert von den Silberhügeln sowie im Osten durch die Adlerhügel. Der einzige auf den Karten verzeichnete größere See ist der See der Tränen im Zentral-westlichen Teil der Insel.
Regierung
Immerdar wird von Königin Amlaruil Moonflower sowie ihrem Rat aus Matronen regiert. Der Rat besteht aus weisen Elfinnen aller Unterrassen des Volkes. Seitdem Amlaruil regiert, ist die Gesellschaft an ihrem Hof recht matriarchisch aufgestellt. Zwar lassen sich unter ihren Beratern auch männliche Vertreter finden doch haben diese keinen formalen Status in ihrem Rat.
Gesellschaft
Alle Elfen auf Immerdar folgen der Königin Amlaruil Moonflower, sie alle akzeptieren sie als rechtmäßige Königin ihrer, sogar die Sonnenelfen. Für die Elfen hat die Königin eine fast göttliche Stellung in ihrer Gesellschaft. Die Priorität der Elfen auf Immerdar ist folgende: An erster Stelle stehen die Seldarine, dann die Königin. Ihre Loyalität zu ihrer Königin verdeutlichen die Barden der Insel durch bereits unzählige komponierte Balladen und Gedichte die sie über die traurige Königin verfasst haben. Die anderen Elfen zeigen ihre Loyalität indem sie ihrem Tagewerk mit größter Entschlossenheit und Fleiß nachgehen. Jeder Dienst an das Volk ist auch ein Dienst an die Königin.
Wie in anderen elfischen Gesellschaften auch besitzt jeder des Volkes die selben Rechte auf Immerdar. Natürlich jedoch ist dass jene die viel für das elfische Volk taten sowie weise oder besonders klug sind, ein höheres Ansehen besitzen als der gewöhnliche Bürger.
Das Volk toleriert keinen Hohn oder Spott gegenüber seiner Königin und es reagiert mit großer Empörung und Zorn auf solche Äusserungen. Für das Volk ist Amlaruil Immerdar und mit dieser Einstellung mögen sie nicht einmal falsch liegen, denn die Königin der Elfen bezieht ihre Macht aus dem Land selbst, dem Land welches durch die Seldarine gewährt wurde.
Städte
Auf Immerdar befinden sich viele Siedlungen sowie Städte. Die Architektur der Elfen unterscheidet sich in einem grundlegenden Aspekt von der Architektur der anderen Völker. Das elfische Volk lebt mit der Natur in die die Städte erbaut werden und nicht gegen diese. Dies bedeutet dass elfische Bauten auf Immerdar aus den Elementen selbst geformt werden, kein behauener Stein wie er bei den anderen Völkern zu finden ist sondern Felsen und lebendige Bäume die von der Magie so geformt wurden dass sie bewohnbar sind. Dies ist auch ein Hauptgrund weshalb viele elfische Siedlungen mit einem einfachen Wald leicht verwechselt werden. Folgende größere Städte existieren auf Immerdar:
Leuthilspar, Drelagara, Nimlith, Taltempa, Ruith und Elion
Geschichte
Als in der Zeit der Kronkriege die Reiche der Elfen im Krieg und Zwist waren, sehnten sich viele Elfen nach einer Heimat fernab aller Sorgen. Der Gedanke an Immerdar wurde somit geboren. Im Jahre -24.000 DR wurde dieser Gedanke umgesetzt. Hunderte Hochmagier der Elfen versammelten sich in einem Gebiet was später einmal die Herzlande sein würden um die mächtige Magie zu bündeln die notwendig war um Immerdar zu schaffen. Nicht bedacht wurde dabei jedoch die unvorstellbare Gewalt die entfesselt wurde und so wurde der einstige Kontinent Faerûn entzwei gerissen und Immerdar entstand inmitten des Meeres ohne Spuren. Alle Hochmagier ließen bei der Entfesselung der Magie ihr Lebens sowie viele andere Elfen. Dieses Ereignis ist auch unter dem Namen "The Great Sundering", das große zerreissen. Die überlebenden waren zuerst im glauben das Vorhaben wäre aufgrund des großen Verlustes und dem Ausmaß der Zerstörung gescheitert doch Corellon Larethian und Angharradh selbst kamen zu den Elfen um ihnen zu sagen dass ihr Vorhaben geglückt sei. Es war der selbe Moment da den Elfen der Baum der Seelen gegeben wurde.
Die neue Heimat sollte der letzte Rückzugsort der Elfen werden, dies wurde bereits vor der Erschaffung der Insel bestimmt. Kein Nicht-Elf oder N'Tel'Quessir sollte diese Insel jemals betreten. Doch noch war die Zukunft Immerdars nicht sicher, zwar besiedelten die Elfen die Insel doch gab es keinen Rat (die damalig bevorzugte Regierungsform der Elfen). Die Häuser der Elfen lebten mehr oder minder ohne Regierung auf der Insel. Viele Jahre verstrichen in Intriegen und kleineren Auseinandersetzungen um Macht auf der Insel.
Als das Reich Cormanthor zerfiel und Zoar Moonflower nach Immerdar reiste wurde jedoch der Ruf nach einem Herrscher auf Immerdar lauter. Jemand der die Häuser auf Immerdar zu einem Reich vereint. Zoar Moonflower bewies durch sein Abwenden des Drachenfluges dass es ihm möglich war die Bewohner Immerdars (Elfen und ihre Verbündeten) zu vereinen. So war es auch Zoar Moonflower der der erste König Immerdars sein sollte. Ein Rat der Immerdar regierte wurde niemals gewünscht, da Myth Drannor zeigte wie sich sein Rat selbst lähmen kann und Entscheidungen herausgezögert werden die den Fall eines Reiches hätten abwenden können.
Den schwersten Schlag den Immerdar verkraften musste war jedoch die Invasion im Jahre 1371 DR. Drow unter der Führung von Lolth, Ityak-Ortheel der Elfenfresser unter der Führung Malars, Sahuagin und Scrags unter Umberlee, sowie eine Flotte bestehend aus tausenden Schiffen von Freibeutern unter der Führung von Kymil Nimesin, jener Sonnenelf der auch Zoar Moonflower ermorden ließ. Nur mit enormen Verlusten gelang es Immerdar diese Invasion abzuwehren. Nach diesem Angriff war Immerdar nicht mehr so sicher wie man einst glaubte und so gründete der Prinz, Lamruil mit Hilfe des Seelenbaumes ein neues Reich auf einem eisigen Land jenseits des Grat der Welt.


