Kategorie:Pantheon

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Inhaltsverzeichnis

Götter Faerûns

Eilistraee

Hier siehst du eine Übersicht über alle Götter der Welt Faerûns; dies schliesst alle bekannten Pantheons ein.

Um die Gottheiten von speziellen Pantheons zu sehen, besuche dessen Kategorien:

Menschliches PantheonElfisches PantheonGnomisches PantheonZwergisches PantheonDrow Pantheon

Welcher Gläubige zu welchem Gott?

Die Glaubensfindung eines Wesens hängt wohl zu großem Teil von der Umgebung ab, in der es aufgewachsen ist. Herrscht in der Region ein überwältigender "Mehrheitsglaube" an einen Gott, so ist es sehr wahrscheinlich, das Kinder mit der Zeit an diesen Glauben herangeführt werden und diesem schliesslich angehören werden. Ein weiteres Kriterium ist wohl das unmittelbare Lebensumfeld des Gläubigen. Ist er Handwerker, wird er einen Handwerksgott verehren, lebt er nahe eines großen Waldes, wird sich womöglich die Statue eines Waldgottes in seinem Schrein wiederfinden. Zu welchem Gott sich ein sterblicher schlussendlich hingezogen fühlt, hängt von den jeweiligen Einflusssphären und Domänen die ein Gott vertritt. Bevorzugt wählt ein sterblicher eine Gottheit, deren Dogma und Portfolio möglichst viele Übereinstimmungen mit seinem Lebenswandel besitzt. Es mag verschiedenste Götter der Reise geben, doch wird sich ein menschlicher, reisender Barde eher zu Shaundakul hingezogen fühlen, als etwa zu Sehanine Mondbogen oder Mathammor Duin. Glaube ist wandelbar, so ist es durchaus möglich, sich von seiner einstmaligen Gottheit zum Teil oder vollständig abzuwenden, und sein Glück bei einem anderen Gott zu versuchen. Oft ist es auch der Fall, das eine Person zwar einen Gott zu ihrem Patron ernannt hat, jedoch andere Götter die ihre Interessen vertreten in geringerem Maße würdigt. Eine Bauersfrau wird offenbar Chauntea in ihrer Eigenschaft als Erdmutter und Göttin der Landwirtschaft verehren, hat sie jedoch ein Leiden wird sie sich Ilmater oder Lathander zuwenden. Es gibt keine Obergrenze für die Zahl verehrter Götter, jedoch sollte sich der Gläubige bewusst sein, das die Götter Zwistigkeiten untereinander hegen, und dies bei seiner Wahl berücksichtigen.

Rassen und Götter

In der Regel wird es sich so verhalten, das Angehörige einer Rasse die Götter ihrer Art verehren, doch bedeutet das nicht, das es sich ausschliesslich so ist. Zum Beispiel mag ein mondelfischer, chaotisch neutraler Magier sehr gut Azuth anbeten, ebenso wie ein gnomischer Künstler sich zu Gond hingezogen fühlt. Allerdings wird noch immer ein Großteil einer Art den jeweiligen Göttern anhängen, doch jene die es nicht tun sind offenbar keineswegs Einzelfälle.

Eingeborene und Eingewanderte Götter

Die Götter von Toril können in zwei Kategorien eingeteilt werden: Eingeborene und Eingewanderte Götter. Diese Einteilung ist größtenteils bedeutungslos, ausserhalb religiöser Debatten, denn es gibt keinen Unterschied aus der Perspektive eines sterblichen Bewohners Torils. Eingeborene Götter sind jene die während oder nach der entstehung dieser Welt erschaffen wurden undnur hier verehrt werden. Eingewanderte Götter wurden schon auf anderen Welten oder Ebenen verehrtbevor sie nach Toril kamen. Sobald eine Gottheit in das Pantheon der Welt aufgenommen worden ist besteht kein Unterschied mehr zwischen den beiden Gruppen, da jede eingewanderte Gottheit einen lokalen Aspekt besitzt welcher unabhängig ist von denen anderer Welten. Obwohl Labelas Enoreth und Clangeddin Silberbart sich während der Zeit der Sorgen auf der Insel Ruathym bekämpften, wird diese Feindschaft also nicht auf die Aspekte jener Götter in anderen Welten übertragen. Ebenso mag sich Lolth in anderen Welten von der Lolth in Faerûn unterscheiden. In manchen Welten suchten Abenteurer Lolth in ihrem Nest auf und erschlugen sie, ihr faerûnischer Aspekt bleibt davon unbeeinflusst. Sei es wie es ist, die meissten Eingeborenen Götter werden primär durch Rassen verehrt, die aus dem primordialen Chaos entstanden sind: Drachen, Menschen, Echsenvolk, Nagas, Yuan-Ti, Locathah, Doppelgänger und die diversen Feenwesen. Ebenso verehren eingewanderte Rassen, wie die Elfen die vor Jahrtausenden Faerûn erreichten, eingewanderte Götter die sie auf ihrer Reise mit sich nahmen, in diesem Fall die Seldarine. Diese Unterscheidung hilft ebenso zu erklären, warum es so viele Menschliche Götter gibt, im Verhältnis zu denen anderer Rassen: Die Menschen begründeten unzählige Kulturen und Imperien auf ganz Faerûn, welche lokale, eingeborene Götter verehrten, und fuhren auch damit fort als die ursprüngliche Kultur längst untergegangen war oder sich mit anderen vermischt hatte.

Pantheons

Wie bereits oben erwähnt sind alle Götter Faerûns in Pantheons unterteilt. Jedes Pantheon basiert entweder auf einer Rasse oder einer Kultur, oft mit starken geografischen Verbindungen. Eine Gottheit die nicht Teil des örtlichen Pantheons ist kann trotz allem Verehrer unter jener Rasse oder Kultur haben. Allerdings expandiert die Zahl dieser Verehrer selten über den Status eines kleinen Kultes hinaus, bevor Mitglieder des Pantheons, das die Vorherrschaft über jene Rasse, Kultur oder Region für sich in Anspruch nimmt, diese Gruppe eliminiert um ihr Gebiet zu verteidigen. Wenn Kulturen sich miteinander vermischen, sei es durch Eroberung oder Handel, vermischen sich ihren Pantheons gleichermaßen. Das Vermengen von Pantheons wird unausweichlich zu Konflikten zwischen den Göttern führen, denn Lord Ao diktiert das eine Gottheit über ein Portfolio herrschen muss. Zum Beispiel war Tempus der Kriegsgott im Talfiischen Pantheon (eine Kultur die Zeitgleich mit der Nesserils existiere), während Garagos der Kriegsgott im Nesserischen Pantheon war. Als diese beidne Kulturen verschmolzen kämpften Tempus und Garagos um die Vorherrschaft. In diesem Falle obsiegte Tempus und Garagos wurde in den Stand eines Halbgottes degradiert. In vielen anderen Fällen stirbt eine der sich bekämpfenden Gottheiten, wie es der Fall war als Talona die eingewanderte Gottheit Kiputytto erschlug. Solche Auseinandersetzungen manifestieren sich oft in kirchlichen Fehden in denen ganze Armeen aus Gläubigen gegeneinander in Schlachten kämpften, in denen das Leben ihres Gottes wahrlich auf dem Spiel steht. Menschen, eine der Progenitorrassen, haben unzählige Kulturen auf Faerûn gegründet. Als diese Kulturen sich vermischten wurden ihre Pantheons in Konflikten erschüttert. Im westlichen Faerûn haben Gelehrte nicht weniger als menschliche Proto-Pantheons identifizieren können: das Pantheon der Nesseril(dort wo nun die Anauroch liegt), das Talfirische Pantheon (welches ihren Sitz dort hatte wo nun die Westlichen Herzlande liegen), das Jhaamdathanische Pantheon (Vilhon Griff und die Drachenküste) und das Coramshitische Pantheon (jene Länder die nun Calimshan sind). Über die letzten paar Jahrtausende hinweg haben sich diese vier Pantheons (zusätzlich dazu viele andere Götter) verwoben und sind als das Faerûnische Pantheon bekannt geworden. Der kürzliche Zusammenbruch des Untherischen Pantheons ist ein weiteres Beispiel einer solchen Vermischung. Zwei der Untherischen Götter - Assuran (nun bekannt als Hoar) und Tiamt - haben sich dem faerûnischen Pantheon angeschlossen, während der Rest ihrer Götter entweder vor oder während der Zeit der Sorgen starb. Obwohl nur eines sich in seinen Zielen wirklich einig ist, kämpfen nun zwei Pantheons darum ihre Vorherrschaft in Unther auszudehnen; das faerûnische und das kleinere aber besser organisierte Mulhorandi Pantheon. Theologen sehen voraus das es nur eine Frage von Dekaden sein wird bis der Kontinent nur noch Götter des faerûnischen Pantheons verehrt, ein Schicksal dem die Mulhorandi und ihre Götter mit größter Vorsicht entgegenblicken. Das Vermengen von nach Rassen ausgerichteten Pantheons scheint sehr viel langsamer voranzuschreiten als sie es bei zwei Göttergruppen der gleichen Rasse tut. Daher verehrt jede Gruppe, obwohl Menschen Seite an Seite mit jeder der Humanoiden Rassen Leben, größtenteils ihre eigenen Götter. Dennoch kommt es gelegentlich zu Ergänzungen durch menschliche Götter, wie zum Beispiel Gond bei den Gnomen und Tymora bei den Halblingen, was darauf schliessen lässt das kontinuierliches Vermischen der Rassen ebenfalls zu einer Vermischung der Pantheons führen kann.

Tote Götter

Rückkehr Bane´s

Die konstanten Auseinandersetzungen zwischen den Göttern versichern ebenso einen konstanten Nachschub an toten Göttern, deren Tempel nun überall verstreut auf Toril in Ruinen liegen. Überdies bedeutet der Tod nicht zwangsweise das Ende der Karriere eines Gottes. Die Möglichkeit einer Wiederauferstehung existiert immer, wie durch die kürzliche Rückkehr Banes bewiesen. Kleine Kulte die sich der Wiedergeburt eines der toten Götter widmen existieren überall auf Faerûn. Manchmal befindet sich die Gottheit ausserhalb der Reichweite solcher Kultisten oder hat niemals wirklich existiert, ausser in Mythen, und ihre Anhänger erhalten keine göttliche Unterstützung. Manchmal jedoch besitzt eine tote Gottheit genug Kraft um einem kleinen Kreis an Anhängern göttliche Magie angedeihen zu lassen. Gelegentlich tarnt eine andere Gottheit sich als tote Gottheit, in der Hoffnung ihr Portfolio auszudehnen. Einige tote Götter die sich einer kleinen Anhängerschaft erfreuen sind Amaunator (ein Sonnengott der Nesseril), Bhaal (vorheriger Gott des Mordes), Ibrandul (eine Gottheit der Kavernen und Höhlen, erschlagen durch Shar während der Zeit der Sorgen), Moander (ein Gottheit der Korruption, erschlagen durch Finder Wyvernspur) und Myrkul (vorheriger Gott des Todes dessen verbleibende Essenz in einem Artefakt gebunden ist, das als Hornkrone bekannt ist).

Liste der Götter Faerùns

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