Mönch
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Oft hat er lange Jahre in einem Kloster verbracht. Seine Ausbildung fängt meist in frühester Kindheit an. Diese Kinder sind in gut gesinnten Orden oft waise oder die Kinder armer Leute, die sie nicht ernähren können und hier aufgenommen werden. Sie lernen, das Volk zu schützen und zum Wohle anderer zu handeln. In bösen Orden ist dagegen oft üblich, dass Kinder als „Schutzgeld“ genommen und in den eigenen Reihen ausgebildet werden, um diese zu stärken. Diese Ausbildung erfordert sehr viel Disziplin und Hingabe. Er lernt nicht nur die Kampftechniken, sondern durchläuft auch zuvor die mentale Vorbereitung darauf und die philosophischen Gedanken, die damit einhergehen. Mit der Zeit erlangt der Mönch eine immer bessere Kontrolle über Körper und Geist. Häufig verlässt er dann das Kloster um außerhalb seine Grenzen zu suchen.
Er ist ein starker Kämpfer, der mit bloßen Händen und Füßen, oft tödlicher als ein Schwert, aber auch mit besonderen Waffen zuschlagen kann. Es ist ihm verpönt Rüstungen zu tragen, da sie seine Beweglichkeit und seine Reflexe stark einschränkt. Starke Willenskraft, hohe Wahrnehmung, gute Intuition, Gewandtheit, gute Sinne, perfekte und blitzschnelle Reflexe und Geschicklichkeit sind seine Stärken, denn der Geist leitet ihn und der Körper befolgt den Anweisungen des Geistes. Im Laufe seines Lebens wird er immer mächtiger, je stärker sich sein Ki ausbildet. In allen mit der Kunst, einschließlich der Kampfkunst, verbundenen Angelegenheiten wird Überlegenheit durch Training und Übung bestimmt, doch wahre Meisterschaft ist abhängig vom Ki. Der Kraft, mit der er im Stande ist seinen Körper durch Konzentration und Willenskraft zu beherrschen und besondere Fähigkeiten zu entwickeln, für die er keine Kräfte ausserhalb des Körper beschwören muss.
Was ein Mönch in einer Gruppe sucht ist oft unterschiedlich. Meist folgt er dabei seiner eigenen Perfektion und sieht das Abenteuer als Training und als weitere Herausforderung. Er sieht dabei seine Grenzen und stellt für sich fest, welche seiner Fähigkeiten er noch verbessern muss.
Völker: Der Mensch ist am meisten geeignet, aber auch Halborks und Halbelfen, die unter Menschen aufgewachsen sind. Aber auch andere Völker bringen gelegentlich Mönche hervor. Am verbreitesten sind sie in Calimshan, Amn, Damara, Silbrigmond, Mulhorand und am Dampfenden See.
Mönchsorden: Es gibt gute und böse. Es gibt zölibatäre und nicht-zölibatäre Orden. Manche sind sehr gläubig und leben nach den Lehren ihres Gottes. Andere wiederum sind keinem Gott zugeordnet. Hier einige bekannte in Faerûn.
Faust des Hin (neutral oder gut) verehrt Yondalla. Die Halblinge hab aus ihren Selbstbewusstsein eine Philosophie entwickelt. Jeder Halbling kann sich um die Welt meistern. Die Klöster, hauptsächlich im Norden, werden von Halblingen gegründet und akzeptieren auch hin und wieder begabte Gnome oder Zwerge.
Der Orden der Sonnenseele (gut oder neutral) ist über weite Teile Faerûns verbreitet. Die Kloster leigen oft in den entlegensten Wildnisgebiten. Einige ihrer Anhänger folgen Lathander, andere Selûne, und ein paar verehren Sûne.
Der alte Orden (neutral, gelegentlich gut, selten böse) verehrt keine Gottheit.
Der Orden der Leuchtenden Hand (neutral) ist einer der ältesten Mönchsorden in Amn. Er verbindet im Glauben an Azuth das Wirken von Magie mit der mönchischen Lebensweise. Dementsprechend gehen sie zum Teil auch die Klassenkombination mit Magier ein.
Der Orden der Gelben Rose (gut oder neutral) verehrt Ilmater. Sie geniessen grossen Respekt in Angelegenheiten der Diplomatie und Wahrheitsfindung. Sie arbeiten hart, um in der unwirtlichen Abgeschiedenheit ihrer Zuflucht zu überleben und gehen hin und wieder Klassenkombination als Waldläufer oder Schattentänzer ein.
Der Orden der Gebrochenen (gut) verehrt ebenfalls Ilmater. Sie gehen oft Klassenkombination als Kleriker ein und handeln ausschliesslich in seinem Namen.
Der Orden des Dunklen Mondes (böse), dient der Göttin Shar. Zu ihren Mitgliedern gehören hauptsächlich Menschen, Halborks und Drow. Sie liegen oft offen, in Hügeln versteckt oder Seitengassen des Unterreichs.
Der Orden des Langen Todes (böse) verehrt da Prinzip des Todes ohne sich darum zu kümmern, welcher Gott gerade das Portfolio inne hat. Sie sind mehr als bereit, den Tod und seinen Vorreiter, den Schmerz mit anderen zu teilen.