Nilith
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Die knapp 160 Fingerbreiten grosse Elfe vor Euch mustert Euch mit interessiertem Blicke aus grünen, geschrägten Augen.
Natürliches pechschwarzes Haar fällt lockenlos bis zur Schulter, und komplementiert die helle mondelfische Hautfarbe. Meist trägt sie es offen, und wenn sie den Kopf neigt, so fällt eine störrische Strähne ins Gesicht.
Ihrer Erscheinung nach schätzt Ihr sie auf kaum mehr als 6 Steine schwer, und sie trägt sich mit Anmut, Eleganz, Keck und Amüsement, ohne je aufgesetzt oder überlegen-scheinend zu wirken.
Sie traegt meist luftige Kleidung, leichtfertig und unbeschwert; ohne Waffen oder Taschen jeder Art.
Allgemein Bekanntes an der Gabel
Nilith ist in vielerlei Dingen im Geschehen der Lande vertreten, und tief in den Köpfen des Volkes verankert - zurecht, vielleicht, wie jeder gutbürgerlich alteingesessene Volksmann behaupten würde.
So ist sie auch eine der beiden Magierinnen, die - unter anderem - die Akademie der arkanen Künste gründeten, und in mehr oder weniger Alleingang unter striktester Hand leiten. Auch brachten sie ein öffentliches Badehaus an das Volk, das für jedermann offen steht und in stets gutem Zustand ist.
Ihre charismatische Art findet unter anderem in ihren Worten ihren Ausdruck; so ist sie gewandt mit diesen, und hat - wie es scheint - zu fast jedem Zeitpunkte die richtigen Argumente, den passenden Humor und ein Lächeln als Begleitung. Trotzdem behauptet sie adamant, dass Politik nicht das ihre sei.
Es ist diese leichtgängige Art und die freundliche, charmante Offenheit, die so manchem Bold zur Peinlichkeit fiel. Trotz - und gerade wegen Charme und Leichtigkeit gründet sie ihre Weltsicht auf tiefem Respekt, der auf dem Geist des elfischen Volkes und den Prinzipien des alten Cormanthors basiert, und so manchen schon in extrem heisses Feuer brachte.
Sie bewohnt - zusammen mit Shiana Nachtfalke, ihrer Gefährtin - ein Haus am Osttor, erhoben auf dem Bollwerk innerhalb der Stadtmauern. Sieht es doch wie ein normales bürgerliches Haus aus, so ist es einer der einzigen Orte, die noch Garten und Natur zwischen dem Steinwerk offenbaren. Zuhause ist sie selten, und wo sie ist, wenn sie nicht in der Stadt ist, wissen nur die wenigsten.
Sie ist stets umfassend und detailliert informiert über Dinge, die innerhalb und ausserhalb der Silbermarken passieren - Vergangenheit und Gegenwart. Man munkelt ihr zwar Tagewerk aller Art nach, soweit die Flügel der Fantasie die Geister tragen; tatsächlich jedoch ist Nilith derart respektiert, dass ihr niemand auch nur ein schlechtes Haar zuschreiben will.