Sehanine Mondbogen

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Gottheit
Sehanine.jpg
Sehanine Mondbogen
Titel Die Tochter des Nachthimmels
Heim-Ebene Arvandor
Typus Mittlere Macht
Gesinnung Chaotisch Gut
Portfolio Mystik, Träume, Tod, Reisen, Transzendenz, der Mond, die Sterne, das Firmament, Mondelfen
Domänen Chaos, Elfen Gutes,Illusion,Mond,Reisen,Wissen
Zweitname(n) keine
Übergeordnete Gottheit Corellon Larethian
Verbündete Baravar Schattenmantel,Cyrrollalee,Dumathoin,Eilistraee, Kelemvor,Lurue, Milil, Savras, Segojan Erdrufer, Seldarine, Selûne
Feinde Auril, Malar, Talos, Cyric, Umberlee,Gruumsh, Shar, Velsharoon, das böse Drow Pantheon

Sehanine (SEH-ha-neen) Mondbogen bringt sich nur selten direkt in das Geschehen auf Faerûn ein. Stattdessen webt sie Illusionen um geheime elfische Rückzugsorte oder führt Elfen auf subtile Weise zu diesen. Ihre Macht wächst und schrumpft mit den Phasen des Mondes. Ist der Mond hoch am Horizont und leuchtet am stärksten, ist sie am größten. Als Göttin der Tarnung, Geheimnissen und Illusionen spricht sie selten ihre Gedanken direkt aus sondern Kommuniziert über Träume, Visionen oder auf anderem mystischen Wege. Sehanine ist eine spirituelle und vergängliche Göttin die jedem Versuch ausweicht, näher erkannt zu werden und ihre Ruhe umgibt sie wie ein Mantel aus Mondstaub. Sie ist ein Aspekt Angharradhs, der trinären Göttin.

Verhältnis zu anderen Göttern

Sehanine Mondbogen pflegt zu allen Seldarine gute Beziehungen. Als Teil Angharradhs ist sie an Corellon Larethians Seite und leitet gemeinsam mit ihm die Geschicke der Seldarine. Ihre Ruhe und Gutmütigkeit half Shevarash seinen Zorn zu zügeln und Fenmarel bei Gelegenheit Arvandor aufzusuchen. Ausserhalb der Seldarine besitzt sie jedoch nur wenige Freunde. Viele Götter sehen sie als zu fremd und geheimnissvoll, selbst für ihre Verhältnisse. Sie hegt jedoch, gute Freundschaft zu Selûne, da sie sich ähnlich sind, sowie Eilistraee in der sie eine Art Tochter sieht. Neben diesen hegt sie Beziehungen zu Göttern, die über die Toten wachen, nicht jedoch zu jenen die Untote erschaffen. Sie hasst Lolth und ihre Antipathie ihr gegenüber reicht bis zu der Zeit zurück in der sie Araushnee war, denn sie plante Mord an Corellon Larethian und dem Niedergang der Seldarine. Sehanine geht aktiv gegen die Pläne Lolths und der anderen Drowgötter (mit Ausnahme von Eilistraee), vor. Später, als die Menschen eine bedeutendere Rolle auf Toril spielten, zogen sich auch zerstörerische Götter wie Auril, Cyric, Talos und Umberlee ihren Zorn zu.

Verhalten

Sehanine Mondbogen verkörpert Geheimnisse wie Offenbarung. Sie ist die elfische Göttin der Illusionen, Reisen und Wahrsagungen. Sehanine ist Corellon Larethians Tochter, wie auch seine Frau. Die Mondelfen, die Angharradh als Göttin anerkennen und verehren, stimmen in diesem Punkt jedoch nicht zu. Für sie ist Angharradh Corellon Larethians Frau und Sehanine seine Tochter. Beides hat seine wahren Seiten, denn Sehanine ist ein Aspekt Angharradhs, gemeinsam mit Hanali Celanil und Aerdrie Faenya. Für die Goldelfen, die Angharradh für eine Fehlinterpretation halten, existiert jedoch nur Sehanine und nicht Angharradh. Alle Elfen jedoch erkennen Sehanine Mondbogen als einen Teil ihrer Selbst an. Der elfischen Mythologie nach waren es Sehanines Tränen, die sich mit Corellon Larethains Blut vermischten und so die Elfen erschufen. Die Tochter des Nachthimmels ist Schutzpatronin der Elfen bei langen Reisen wie auch im Falle eines Todes. Sie begleitet die Seelen aus Kelemvors Reich nach Arvandor und pflegt gute Beziehungen zu Göttern, die über die Toten oder Reisende wachen. Die mystische Seherin toleriert jedoch keine schwarze Nekromantie, hingegen jedoch sogenannte weiße die zur Bekämpfung von Untoten oder zum einfachen Verständnis erlernt wird. Als Beispiel überwacht sie die Erschaffung von Baelnorn aufmerksam, sieht ihre Erschaffung jedoch als notwendiges Übel. Als Göttin einer Rasse, in deren Kultur die Reinkarnation existiert, hilft sie Corellon Larethian die reisende Seele sicher zu begleiten. Sehanine spricht zu ihren Dienern niemals direkt, sondern bedient sich subtiler Mittel wie Träume und Visionen um zu kommunizieren. Sie entsendet diese zu Sehern und Mystikern ihres Glaubens, die dann aufgesucht werden, wenn die Zukunft ungewiss ist. Ihre illusionäre Magie ist Teil der Verteidigung Immerdars. Scheinbare Inseln, Riffe und scharfe Felsen sollen die einen abschrecken und die anderen, die dennoch versuchen die Insel zu erreichen, von den wahren Gefahren ablenken. Viele Schiffe liefen bereits auf Grund, weil sie einer illusionären Insel auswichen, jedoch nicht den wirklich existierenden Felsen.

Dogma und Kirche

Die Kirche Sehanines ist verborgen in Mysterien und nur wenig ist bekannt über ihre geheime Hierarchie. Sehanines Kleriker sind Seher und Mystiker der elfischen Gesellschaft. Sie dienen als spirituelle Wegweiser der Elfen und Halbelfen die eine Reise mit dem Ziel der Erleuchtung beginnen wollen sowie ihr momentanes selbst zu entdecken. Als Hüter der Toten organisieren und überwachen sie die Riten und bewachen die Überreste der gefallenen. Sie ziehen aus um untote Kreaturen zu vernichten, da Sehanine diese Wesen als götterlästig ansieht. Als Verteidiger elfischer Heimatländer sind die Kleriker der Sehanine dafür verantwortlich, dass die Illusionen, die die Stadt verbergen aufrecht erhalten werden oder aber drohende Gefahren ihrer Existenz durch Visionen erkannt werden. Kleriker die auf Reisen gehen setzen sich zum Ziel verlorene Artefakte und magisches Wissen, speziell illusionäre oder sehende Magie. Andere wiederum suchen isolierte elfische Enklaven auf um ihnen Nachricht über die Welt ausserhalb zu überbringen. Die Kleriker der ehanine beten Nachts, wenn der Mond am höchsten steht.

Sehanines Gläubige feiern eine große Zahl von Feiertagen, alle mit einer Verbindung zu einem Himmelskörper, bevorzugt der Mond und seine verschiedenen Phasen. VIele dieser Feste werden einmal pro Dekade, Jahrhundert oder Jahrtausend gefeiert. Das häufigste Fest der Sehanine wird jeden Monat unter dem Licht des Mondes gefeiert. Diese Feiertage werden Mondweihung genannt und und sind geprägt von persönlichen Meditationen und gemeinsamer Trance. Gelegentlich manifestiert sich Sehanine dabei durch ihre Gläubigen, lässt ihre Geister verschmelzen wodurch ihre Gedanken geteilt werden. Abgeschlossen werden solche heiligen Tage durch Tänze der Freude in der hellsten Phase des Mondes die unter den ersten Strahlen der Morgensonne ihren Platz findet.

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