Silbermarken:Arnwald
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Der Arnwald
Unbedeutend für jeden Aussenstehenden, Fremden und Neuankömmling. Doch für die dort lebenden Wesen nimmt dieser Wald eine große Rolle ein und selbst für die Zwerge in den Silbermarken hat der Arnwald bereits viele Geschichten um sich gesammelt.
Er ist die Heimat der dort lebenden Druiden, der Schutz der Elfen und Quell für Nahrung, Fell und Holz für all jene die bedacht mit der Natur umgehen.
Westlich des Waldes liegt die Stadt der Menschen und folgt man dem Weg nach Osten gelangt man irgendwann in die verfluchte Ruinenstadt Ascore. Vom Westende des Waldes hin zum östlichen windet sich ein Pfad durch die Baumfamilien des Waldes. Doch verlässt man diesen Pfad, findet man weitaus mehr als nur einen Wald. Die Alten erzählen das sein inneres, stetig im Wandel sei und nichts mehr so sei wie es damals war.
Damals, als die Elfen noch von einem Priester des Schöpfers in seinem Zeltlager begrüßt wurden. Als der Chaunteatempel nur eine Ruine war und die alte Eiche das einzige Wunder in diesem Wald zu sein schien.
Im hier und jetzt hat sich dieses Bild gewandelt. Geschichten erzählen das ein Baumgigant aus der Erde schoss und mit seinen Ästen die Sterne berührte. Dieser Baumgigant soll einst die Zuflucht der Elfen gewesen sein, bevor die Flammen sie ihnen nahm. Nun ragt dieser Gigant wieder unversehrt aus den restlichen Baumkronen und die Elfen zogen sich zurück.
Abseits des Weges lässt sich ebenso ein Ort der Harmonie finden, auch wenn dieser aus Stein entstanden zu sein scheint. Die dort lebende Frau vermag jedem zu erzählen, wie der Chaunteatempel aus Ruinen wieder neu entstanden ist und jedem Besucher Ruhe und Kraft spendet.
Nicht weit entfernt findet sich ein weiterer Ort der Ruhe. Ein Kreis aus Steinen auf einer Lichtung aus Blumen und Gräsern. Ein Ort der Feste, der Meditation und der Natur. Nicht selten erschien hier der Geist dieses Waldes und nicht selten versammelt sich hier alle Völker und lachten gemeinsam.
Weit im Süden des Waldes findet man seinen Ursprung, so sagt man zumindest. Eine alte Eiche wächst hier auf einer Insel, umrundet von einer scheinbar bodenlosen Dunkelheit. Gerüchten zufolge soll aus dieser Eiche der Arnwald entstanden sein und der Baumvater Sylvanus selbst soll sie gepflanzt haben und so dauerte es nicht lange, daß ein Schrein ihm zu ehren dort errichtet wurde.
An dieser Eiche lebt auch eine alte und seltsame Frau. Oft verschrieen als betrunkene , unfreundliche Kräuterhexe scheint sie, trotz ihre Neigung zu Schnaps unendliche Weisheit zu besitzen und ein großes Wissen um die Kräuterkunde. Unfreundliche Zungen meinen sie wäre so alt wie der Wald selbst.In diesem Wald wird es sich lohnen, länger zu verweilen und zu erkunden, was er in sich verschlossen hält.
Von der Bognerei, dem Turm des verschollenen Wampen-Hexers, die Höhle der Wölfe, die Insel im See hin bis zur sagenumwobenen Waldhöhle, von der man munkelt, daß sie einen Zugang ins Unterreich verbirgt, findet man in diesem Wald weitaus mehr als das Auge auf den ersten Blick preis gibt.
In einem sind sich wahrscheinlich alle freien Völker in den Marken sicher: Unbedeutend, das ist dieser Wald nicht ...
