Silbermarken:Gabel

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Karte
Gabel.png
Basisdaten
Land: Silbermarken
Fläche: 0.25 km²
Einwohner: ca. 3000
Bevölkerung: Menschen: 70%
Zwerge: 8%
Elfen:17%
Halblinge: 4%
Sonstige Völker: 1%
Herrscher
Gabelrat:

Freiherr Adolfus Frey
Aleas Narius
Dornan Hammerbart
Perok Dunkelschatten
Ein weiterer Rat

Die Gabel ist eine kleine Stadt in den Silbermarken. Bekannt ist sie als letzte Bastion der Zivilisation im Osten der Marken, als beliebter Stopp auf der Handelsroute zwischen Sundabar und Adbar, und für die dort heimische Akademie der Künste.

Inhaltsverzeichnis

Zur Sprache

In der Ortschaft wird aufgrund der bunten Völkermischung vorzugsweise die Handelssprache gesprochen. Die meisten Einwohner sind zudem des Illuskischen oder Chondathanischen mächtig, jedoch finden sich hier auch Elfen, Zwerge, Damarer und sogar einige wenige, die einst das ferne Kara-Tur ihre Heimat nannten. Viele Sprachen Faerûns lassen sich in der kleinen Stadt finden - selbst Aural wird vom einen oder anderen verstanden.

Religionen

Verbreitet sind durch die Triade die Gottheiten von Tyr, Torm und Ilmater, und in der Legionsfestung findet sich ein Tempel des Helm. Durch das bunte Anwohnergemisch finden sich aber Anhänger von vielen Göttern. Die Bauern aus dem Umland verehren Chauntea, die Adepten der Akademie folgen den Lehren Mystras, Azuths oder Savras', und die meisten Händler und Handwerker huldigen Waukeen oder Gond. Selune ist ebenso beliebt, und die vielen Nichtmenschen an der Gabel tragen ihre eigenen Religionen bei. In der Vergangenheit gab es jedoch auch öfters Schwierigkeiten mit Anhängern finstrer Götter, wie Talona, Malar oder Velsharoon.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Gabel ist eine wichtige Kreuzung innerhalb der Silbermarken mit folgenden Pfaden: in Richtung Osten zum Arn- und Vordronwald, Ascore und zur Anauroch, in Richtung Norden zur Zitadelle Adbar. Gen Westen führt die Straße vorbei am Rauvingebirge nach Sundabar. Manche Handelswege werden öfters von Orks, Trollen oder Goblins blockiert, auch wenn die Waldhüter unter dem Befehl von Vashando Carrinsbane und angeheurte Söldner - vor allem die Jadefalken - die meisten davon wieder schnell vertreiben. So oder so, es ist selten ratsam eine Handelskarawane ungeschützt reisen zu lassen.

Die Gabel ist ein wichtiges Wegkreuz für Karawanen von und nach Adbar oder durch die Wüste, daher finden sich hier oftmals durch Zufall auch allerlei exotische Waren die man sonst nur in grösseren Städten findet. Ein solider Nachschub an mancherlei Luxusgut wie Tabak ist keinesfalls ungewöhnlich.

Handel

Viele Händler und Geschäfte haben sich an der Gabel niedergelassen. Nebst den zu erwartenden Geschäften finden sich hier auch kuriosere Dinge wie ein Musikladen, einen Lampenladen und eine Kunstgalerie. Zudem plant Auroras Emporium ein Geschäft zu eröffnen. Ebenso findet sich östlich der Siedlung eine zwergische Brauerei.

An tatsächlichen Handelsunternehmen oder grösseren Einzelhändlern finden sich bislang nur wenige Ortsansässige. Das einzige örtliche Handelshaus ist die Klingende Münze, die auch Beziehungen zu anderen, grösseren Handelsgesellschaften wie dem Sechs-Truhen Marktpriakos oder dem Eisenthron unterhält. Im Norden gab es einst das Handelshaus vom Silbernen Ring, dieses wurde jedoch aufgegeben und ist vermutlich den Gnollen anheim gefallen.

Örtliche Institutionen

Zahlreiche Institutionen und Einrichtungen stehen den Bürgern in der Gabel und auf dem Land zur Verfügung:

Verteidigung

Nur noch eine Hand voll Legionäre verweilt derzeit an der Gabel. Die Aufgaben der Stadtbüttel werden von der erst vor kurzem ins Leben gerufenen Blutgarde getragen, die etwa zwanzig Männer und Frauen umfasst. Im Falle eines Angriffes kann die Gabel jedoch auf manchen Abenteurer, Söldner, und die Magier der Akademie zurückgreifen, und ist keineswegs jedem Feind schutzlos ausgeliefert.

Geschichte

In den ersten Anfängen bestand die Gabel nur aus einer Straßenkreuzung, an der sich eines Tages Irvag der Bär und Grumbelhan Goldhand niederliessen und ein Gasthaus für Reisende eröffneten. Durch den regen Verkehr an der Gabelkreuzung wurde diese Stelle bald "Die Gabel" genannt. Schon bald zogen weitere Leute hinzu, erst mit Zeltplanen und Wägen, später einfachen Holzkaten. Die Gabel wuchs weiter an, so das die nahen Stämme der Goblins auf diese aufmerksam wurden. Ebenso warfen auch die Orks aus dem Rauvingebirge Augen auf die wachsende Siedlung. Es kam zu ersten Angriffen, die die Gabelbewohner mühsam und manchmal mit List und Täuschung abwehren konnten; nicht zuletzt durch die tatkräftige Hilfe vieler Abenteurer.

Im Zusammenhang mit den Angriffen entstanden zwei Räte: Der Völkerrat als auch ein Dorfrat. Gemeinsam ersuchte man, der Angriffe der Aggressoren Herr zu werden und ebenso sich abzusichern. Erst etliche Jahre später, nachdem die als raubeinig bekannten Bewohner der Gabel genügend Kräfte sammeln konnten, begannen sie, Holzpalisaden um die Gabel zu errichten. Eine Gruppe Magier befreite und besetzte einen Nekromantenturm in der nördlichen Wildnis, und etwas südlich davon entstand ein Triadentempel. Durch die ständig wachsende Anzahl von neuen Siedlern und ersten wirtschaftlichen Erträgen, sowie der Etablierung von Institutionen und den Einfluss von Persönlichkeiten konnte sich die Gabel Investitionen in Stadtmauern und festen Steingebäuden leisten. Insbesondere das Fürstengeschlecht Silbertal kümmerte sich um den Löwenanteil der steinernen Mauern.

Fürst Gwydion von Silbertal, der eine Zeit lang die Stadt verwaltete, wurde jedoch im Jahre 1385 von einer unbekannten Dunkelelfe ermordet. Seither wird die Stadt erneut von einem Rat regiert.

Die Schimmernde Legion wurde im Sommer 1386 zu grossen Teilen abgezogen dank eines drohenden Krieges und ersten Scharmützeln mit dem fernen Luskan im Westen der Marken. Der Stadtrat hat folglich den Aufbau einer eigenen Garde verfügt.

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