Silbermarken:Vordron

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Der Vordron

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In nordöstlicher Richtung von der Gabel, noch östlich des Sumpfgebiets, findet man die Wipfel eines dunklen Waldes. Der Vordron liegt im Norden des Arnwalds und wird deshalb oft sein dunkler Bruder genannt.

Betrachtet man den Vordron von weitem, wird er von schwarzen Vögeln umkreist, die ihr Klagelied singen. Eine drückende Stimmung herrscht am Rand des Waldes, urige Wurzeln greifen nach einem Betrachter, und die Äste strecken sich gierig den Gedanken seiner Besucher entgegen, die dann meist in seinen Dunklen Bann gezogen werden.

Seine Bäume wirken alt und sie ragen hoch empor, fast scheint es so sie seien aus Stein gemeißelt, denn die Furchen der Rinden gehen tief und ihre Farbe ist schwarz wie die Seele jenes Waldes.

Dann gibt es auch hier geheimnisvolle Orte, ein Kristall der das Mondlicht einzufangen vermag und eine Lichtung in viele Farben tauchen vermag und sie herrlich erstrahlen lässt.

Solche Orte sind rar im Wald der Alpträume... aber findet man jene so wird man sie auf ewig im seinen Herz behalten, sofern einem der Tod nicht im nächsten Geäst erwartet.

Ein undurchdringbares Dickicht aus Dornenhölzern und morschen Baumstämmen umgibt den Vordron wie eine grüne Mauer. Das Tageslicht verschwindet nur wenige Handbreiten innerhalb des Waldes, als wäre es für immer verschluckt worden. Selbst gibt der Vordron wenig frei.

Geheimnisse des Waldes ..

Der Wald ist wie ein dunkles Geheimnis. Die meisten Siedler schweigen sich über ihn aus und wenn man den Gerüchten glauben schenkt, sind die meisten, die den Vordron besucht haben, entweder tot oder verrückt. Man sagt, diejenigen die im Wald dem Vergessen anheim fallen oder von den Geistern dort in den Tod gerissen werden, deren Seelen können nie wieder zurückkehren.

Und in jedem Schatten des Vordron lauern Gefahren. Untote Wesen und Gespenster, rachsüchtige Geister und Kreaturen, die aus Euren Alpträumen stammen könnten. Dort gibt es sie wirklich. Der Wind wimmert die Klagelieder der Toten. Und Wanderer seien gewarnt. Die Toten kennen bei niemandem Mitleid.

Der Wald ist ein tödliches Labyrinth. Wie von Geisterhand geführt, folgt der Verlorene einsamen Pfaden und weder ein Blick zurück, noch nach vorn, wird ihm offenbaren, dass der Weg der gleiche ist, den er anfangs wählte. Ein jeder Weg führt dort ins Verderben.

Und auch wenn Euch dies kein Lichtblick sein mag: es gibt wundersame Stätten in diesem dunklen Wald. Man sagt, es existiert eine wunderschöne Lichtung im Herzen des Waldes, an welcher Geisterwesen zu Mitternacht tanzen und eine unsagbar traurige Stimme ein Lied singt, dessen berauschende Worte sich in Euren Geist brennen werden…

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