Taliana vom Harklande

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Lady Taliana vom Harklande ist ein Charakter, welcher seine Wurzeln im Januar 2001 fand. Der Charakter Taliana spielte in Ultima Online, Neverwinter Nights und Linage 2 mit. Die konsequente Entwicklung des Charakters fand innerhalb von Ultima Online abgeschlossen und in Neverwinter Nights weiterführend statt. Nichtsdestotrotz wurden gewisse Charakterzüge und Eigenarten übergreifend übernommen.
Portrait Wappen
Talianas Portrait in Neverwinter Nights 1 Das Adelswappen von Lady Taliana vom Harklande
Basisdaten
Geburtsort: Silberwald
Alter: 69 Jahre
Volk: Halbelfe zwischen Mensch und Mondelfe
Klasse: Paladin
Glaube: Tyr

Inhaltsverzeichnis

Ursprünge

Der ursprüngliche Name Talianna entstammt aus "Die Töchter des Drachen", einem Fantasy-Roman von Wolfgang Hohlbein. Als Bekämpferin und Verfolgte der Drachentöchter trat Talianna gegen einen übermächtigen Feind in einer äußerst rauen und dunklen Fantasywelt an. Im Januar 2001 entstand dieser Charakter auf dem Ultima Online Freeshard Lemuria mittels eines Tippfehlers in "Taliana".


Später, im Mai fand mit Taliana als Halbelfe der Wechsel auf den Ultima Online Freeshard "The Oldworld" bis zum Juli 2003 statt. Dort wurde Taliana im Rittertum ausgebildet und später durch die intriganten Machenschaften einer Spielerin eines der vielen Opfer, die auf dem Server nicht mehr spielbar waren. Unter anderem lernte ich als Spieler auf diesem Ultima Online Freeshard den Spieler von Calaban Pyr'Drakon kennen, der später ab September 2003 Talianas Mentor in Neverwinter Nights wurde.

Der Beginn in Neverwinter Nights

Ein Jahr nach Erscheinen des Spiels Neverwinter Nights begann Taliana Ende Juli 2003 auf der Persistent World Herzlande, als Halbelfe und Paladinanwärterin des Tyr, zu spielen. Der dortige Spieler von Sir Nardursil de Adwilihar begann, Taliana in der Ritterlichkeit und dem Glauben auszubilden. Im November 2003 wurde in geminsamer Zusammenarbeit der "Ordo sacer lux", der heilige Orden des Lichts gegründet. Im Dezember 2003 galt Talianas Ausbildung als beendet und wurde Ratsherrin im Orden. Als der Spieler von Sir Nardursil de Adwilihar aufgrund Streitigkeiten mit dem Staff der Herzlande den im Januar 2004 Server verlies, übernahm Taliana, nun als Lady Taliana vom Harklande von Repräsentaten der Kirche aus Tiefwasser gekürt, den Orden. Durch Unklarheiten mittels des Staff der Herzlande und einer äußerst destruktiven und auf Aktionismus basierenden Führung dessen wurde der Orden durch diesen aufgelöst und durch die Triade ersetzt. Im Juli 2004 verließ Lady Taliana vom Harklande die Herzlande und erklärte den Orden außerhalb dieser Lande als aktiv.

Ankunft in den Silbermarken

2005 im Mai begann Taliana vom Harklande auf den Silbermarken aktiv zu werden. Geflohen vor Attentätern und mit dem Auftrag, vorerst an einem abgeschiedenen Ort zu wirken, erachtete sie die kleine Siedlung der Gabel als perfekt. Schon bald begann das erste Wirken, obgleich seltsame Verwirrungen mit der Triade Taliana die korrekte Ausübung der Ämter der dortigen Diener mittels einer Kontrolle durch die Inquisition in Frage stellte.

Talianas Charakter

Heute wirkt Taliana vom Harklande an der Gabel als Paladin des Tyr. Als Verfasserin des Buches "Malleus Daemonicum - Der Hammer der neun Höllen" vertritt Taliana durch ihre Ausbildung, Erfahrung und Wesen als Paladin sehr hochkonservative und strenge Methoden, um Problematiken zu lösen. Als Richterin verhängte sie bislang drei Todesturteile und legt Wert auf öffentliche, aber faire Strafprozesse. Sie gilt als verschlossen, gestreng, im Ernstfall aufbrausend und von ihrem Glauben ohne Ausnahme überzeugt. Trotz ihrer attraktiven elfischen Züge als Halbelfe lassen ihre strengen Züge sie als eisern, hart und diszipliniert erscheinen. Ihr Ruf am Volk der Gabel gilt von "durchgreifend und wissend" bis hin zu "äußerst unangenehm und gefährlich", aber in Sachen Gesetz und Recht auch als "gerecht und stets unvoreingenommen". Im Großen und Ganzen ist sie beim Volke nur mäßig beliebt, als durchgreifende Hand geschätzt, als Gesellschaft allerdings nicht gewünscht. Taliana vom Harklande ist eine harte Frau ohne Angst vor schweren Entscheidungen und unbeirrbar in ihrem Willen, das zu tun, was absolut konform mit dem Gesetz ist. Manchmal glaubt sie, sich an einem Punkt zu befinden, an dem sie keinen anderen Weg mehr sieht, als kontroverse, unpopuläre und moralisch fraglich (jedoch nie das Gesetz brechend) Entscheidungen zu treffen.


Taliana und eine Halblingsdame im Gespräch
Taliana und eine Drow im Gespräch

Taliana vertritt vor dem Hintergrund als Paladin oftmals sehr radikale Methoden, Probleme zu lösen. Trotzdem erachtet sie es als angemessen, von ihrer Position im Niederadel als Ritter so wenig Gebrauch wie nur möglich zu machen. Lediglich bei offizielleren Anlässen stellt sie sich als "Lady" Taliana vom Harklande vor, dass dem Kundigen ihre Stellung verrät. Mehr Wert legt sie auf ihren kirchlich-ritterlichen Werdegang. So nennt sie oftmals ihre Position in ihrem Orden und bisweilen in Ernstfällen ihre momentane Stellung, beispielsweise Inquisitorin im Falle der Dämonenheimsuchung. Oftmals lässt es Taliana subtil wissen, wie sehr ihr Dinge missfallen, die nichts mit dem Gesetz, der Wiederherstellung von Gerechtigkeit oder Aufdeckung von Wahrheit zu tun haben. Daher ist sie durch ihre verschlossene Art meistens im Gerichtssaal oder zuhause aufzufinden. Ab und an sucht sie die Taverne von Irvag für eine bescheidene Mahlzeit auf.


Ihre Stärken liegen insbesondere in ihren für Paladine unorthodoxen und radikalen Methoden, um Phänomenen nachzugehen. Aufbrausend und wütend wird sie, wenn ihr dabei Dinge im Wege sind, oder gerollt werden. Um so glücklicher wirkt Taliana, wenn Gerechtigkeit im jeglichen Sinne erreicht wird. Bedauerlicherweise überwiegen die Tage, an denen sie mürrisch ist oder verärgert wird. Diese Stärken sind zugleich ihre Schwächen. Durch ihre bisweilen aufbrausende, direkte Art fügt sie ihrem eh schon mäßigen Ruf keine Besserung zu. Sie gilt daher als kaltherzig und nur wenig gesellschaftsfähig. Ihr Schwarz-Weiß-Denken ist derart ausgeprägt, dass sie sich nur schwer von Kompromissen oder gemäßigteren Ansichten überzeugen lässt. Für Taliana gilt, dass das Feuer immer heiss sein wird und es nie abgewächt werden kann, so wie Wasser immer nass ist. In dieserlei Hinsicht argumentiert sie den Glauben und die Prinzipien von Tyr als absolut in Dingen zu Gesetzen, Ordnung und Gerechtigkeit. Trotz ihres Glaubens gilt sie anderen Völkern als sehr aufgeschlossen. Sie respektiert jedes friedliche Volk und zeigt vor dem Hintergrund ihres Mischwesens und erlebten Erfahrungen kaum bis keine Abneigungen anderen Rassen gegenüber. Lediglich feindlichen Rassen steht sie ebenfalls feindseelig gegenüber, lässt es aber nicht unversucht, anfänglich einen Konflikt ohne Klinge zu lösen. Allerdings nutzt sie bei feindseeligen Rassen jeglichen Vorteil aus ... auch wenn sie bei einer Verhandlung sich nur eine bessere Position erhofft, im Kampfe (vor allem als Führungsperson mit Begleitern) zu obsiegen. Daher wird Taliana gerne bei Expeditionen oder Unternehmungen als Führungspersönlichkeit gewählt, da ihre ansonsten kaltschnäuzige Art in Stunden von Not und Verwirrung klaren Kopf behält.

Offiziell Bekanntes zu Taliana im Rollenspiel

Dieses Wissen darf im Rollenspiel verwendet werden, wenn a) Taliana selbst befragt wird oder b) andere Rollenspieler gezielt danach befragt werden, bzw. sie darüber sprechen.

  • Sie wohnte direkt gegenüber von Irvags Taverne und hat sich über Lärm noch nie beschwert. Mittlerweile wohnt sie in der Ordensfestung im Nessergebirge.
  • Lady Taliana vom Harklande wurde von dem Hauptmann der Legion aus der Stadt verbannt, nachdem ein Treffen der Lady und des ansässigen Adels durch die Legion gestürmt wurde. Sie beschuldigt den Hauptmann als anführerisches Mitglied einer Rebellion in der Gabel nach dem Gesetz.
  • Die Stellung als Richterin hatte sie zur Gabel inne. Der Gerichtshof wurde auf ihr Bestreben und Spendengeldern des Volkes und Orden finanziert.
  • Ihren Adelstitel erwarb sie in ihrer Heimat in einem Kloster. Dieses Kloster und ihre Ländereien gelten erobert und verbrannt durch finstere Horden des Tyrannos.
  • Sie gilt als gestreng und unangenehm, doch auch als letzte Bastion in Fragen und Handeln zur absoluten Gerechtigkeit.
  • Taliana liebt Themen um die Götter, verabscheut allerdings Blasphemie zu jedweder Gottheit.
  • Als Richterin bevorzugt sie öffentliche Prozesse und fällte bereits in den Silbermarken drei Todesurteile.
  • Nur wenig Vorlieben sind über sie bekannt: Sie liebt Ritterturniere und bestimmte Themen fernab von ihrer Passion (jedoch ist kaum bekannt, welche Themen das sind. Kundige munkeln über Sternenkunde).
  • Ihre Fragen in Fällen, die sie untersucht, gelten als gefürchtet. Gerüchte munkeln, dass sie so manch dunkle Geheimnisse über gewisse Bürger erfuhr, die sie als Inquisitorin in Anhörungen herausgefunden hat. Unbestätigten Gerüchte zufolge führte sie auch bereits hochnotpeinliche Verhöre durch. Auf dieses Wissen gefragt, schweigt Taliana sich eisern aus.
  • Bekannt ist, dass sie eine Sukkubus öffentlich verbrennen lies. Im selbigen Atemzug ist bekannt, dass sie die Inquisition in die Lande rief um der Verderbnis der Triade auf den Grund zu kommen. Die Vertreter der Triade zogen sich daraufhin zurück.
  • Gerüchte besagen, dass Lady Taliana vom Harklande rigide von der Festung aus gegen sämtliche Goblin-, Orken- und Räuberbanden vorgeht. Die Wege von und zur Festung gelten als sicher, sowie werden finstere Gesellen seltener gesehen.
  • Es wurde bekannt, dass Lady Taliana vom Harklande alle Gutshöfer und Bauernhöfe dazu aufrief, sämtliche Nahrungslieferungen zur Gabel einzustellen, diese in anderen Städten zu verkaufen, zu behalten oder die Festung zu beliefern. Obwohl nicht als Drohung formuliert, wurde von weiterer Belieferung der Gabel abgeraten.
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