Tyr

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Gottheit
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Tyr
Titel der Unparteiische, der verkrüppelte Gott, der Gerechte Gott
Heim-Ebene Haus der Triade
Typus Größere Macht
Gesinnung Rechtschaffen Gut
Portfolio Justiz
Domänen Gutes, Wissen, Gesetz, Bestrafung, Krieg
Zweitname(n) keine
Übergeordnete Gottheit keine
Verbündete Ilmater, Torm
Feinde Bane, Cyrik, Mask, Talona, Talos

Vor jedem Prozess in zivilisierten Landen flüstern gutherzige Magistrate Gebete an Tyr, den Unparteiischen, darum bittend das er ihre Urteilskraft mit Mäßigung und Entschlossenheit belegen möge. Als utopische eingewanderte Gottheit, die vor langer Zeit aus einem fremden Kosmos nach Toril gelangte, sieht Tyr sich selbst als Vaterfigur, die danach strebt, eine perfekte Gesellschaft unter den Völkern Faerûns zu errichten, welche er als seine eigensinnigen Kinder sieht. Der Schmerz, der aus dem Wissen resultiert, das seine sterblichen Schützlinge niemals von sich aus eine makellose, vollständig gerechte Gesellschaft initiieren und schützen werden können, belegt Tyrs Philosophie mit einem Unterton von resignierter Traurigkeit.

Symbol

Ausbalancierte Waagschalen, ruhend auf einem Kriegshammer

Geschichte und Beziehungen

Tyr kam im Jahre -247 DR nach Toril, in einem Akt der als Prozession der Justiz bekannt wurde. Aus einem Tor nahe Alaghôn im heutigen Turmish brechend, führte er in dem Versuch die überbleibsel des uralten Jhaamdath zu befrieden, eine Schar aus 200 Archonten durch den Vilhongriff, welche nach der Zerstörung des Imperiums durch die Hand der Elfen der Gesetzlosigkeit und der Briganderie verfallen war. In den folgenden Gefechten erschlug Tyr Valigan, eine niedere Gottheit der Anarchie, die sich im Jahre -269 DR in direktem Zusammenhang mit der Herrschaft des blutdürstigen Exarchen Thelasand erhob, welcher den Imperator zwang den Konflikt mit den Elfen auszuweiten. Tyrs Handlungen und Opfer während der Prozession, welche bis -238 DR andauerte, zog die Aufmerksamkeit des bis dahin unbedeutenden Ilmater auf sich, welcher sich Tyr -243 DR anschloss. Jahre später, lange nachdem die Prozession endete, viele von Tyrs Anhängern verbannt oder getötet waren und Tyr selbst Interesse an Toril gewann erschien Torm und diente ihm fortan als Kriegsführer des Gottes der Gerechtigkeit. Gemeinsam mit Ilmater wurden die drei Gottheiten als die Triade bekannt, und so werden sie noch bis heute genannt. Über mehr als 1.600 Jahre seit seiner Ankunft hinweg hat Tyr seine Dominanz über Faerûn ausgeweitet - es gibt wenige, die seinen Namen oder die enthusiastischen Ideale die er repräsentiert nicht kennen. Er ist eine schlichtende Stimme die danach drängt die Moral, Gesetzestexte und die Administration fairer Justiz für intelligente Wesen in allen Ländern voranzutreiben. In dieser Hinsicht ist er sowohl regressiv als auch progressiv und repräsentiert eine Macht der kulturellen Entwicklung in Ländern mit korruptem oder nicht vorhandenem Rechtssystem, sowie eine strenge Verteidigung des Status Quo in Ländern mit etabliertem Gesetzeskodex. Tyrs relativ kurze Zeit auf Toril hat ihm doch eine große Zahl an Feinden bescheert. Er streitet rücksichtslos gegen jene die sich der Tyrannei, dem Bösen oder Gesetzlosem, und nennt Bane, Cyrik, Mask, Talona und Talos seine Feinde.

Dogma

Enthülle die Wahrheit, bestrafe die Schuldigen, berichtige das Ungerechte und sei immer wahr und gerecht in deinem Handeln. Halte das Gesetz aufrecht wo immer du bist und strafe die, die im Mantel des Gesetzes Unrechtes tun. Schreibe deine eigenen Urteile, Handlungen und Entscheidungen nieder, denn durch dies werden deine Fehler korrigiert, deine Kunde aller Gesetze des Landes wird florieren und deine Fähigkeit Rechtsbrecher ausfindig zu machen wird sich ausweiten. Sei wachsam in deinen Beobachtungen und Erwartungen, auf das du jene die Ungerechtigkeiten planen entdecken mögest, bevor ihre Handlungen Recht und Ordnung beeinflussen. Übe Vergeltung an den Schuldigen im Namen derer, die es nicht selbst tun können.

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